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Donnerstag, 17. Mai 2012Einkaufen & Wohnen
Hauptinhaltsbereich:
Widerspruch gegen Veröffentlichungen durch den Internetdienst Google Street View
Google will detaillierte Bilder von Häusern und Straßenzügen ins Netz stellen. Dazu werden in weiten Teilen Deutschlands Straßenansichten mit Kamerafahrzeugen aufgenommen. Ob diese Fahrzeuge in Lengerich in näherer Zukunft auftauchen werden, ist nicht bekannt. Wer aber nicht möchte, dass sein Haus irgendwann im Internet abgebildet wird, sollte auf jeden Fall von seinem Widerspruchsrecht Gebrauch machen.
Nähere Infos zu dem Thema sowie u. a. ein
Musterwiderspruch sind auf den Seiten des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zu finden.
„Das Bundesverbraucherministerium empfiehlt daher betroffenen Bürgern, die eine Veröffentlichung ablehnen, vorsorglich von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch zu machen, damit die Fotos nicht im Internet publiziert werden können. Im Widerspruch muss das Gebäude zusätzlich zur Adresse näher beschrieben werden (zum Beispiel die Farbe des Hauses, Balkone, markante Gebäude in der Umgebung oder sonstige Auffälligkeiten), damit es auch unabhängig von der genauen Hausnummer identifiziert werden kann …“
Das Unternehmen Google hat in einem Gespräch mit Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner zugesagt, den Dienst „Street View“ erst zu starten, wenn die von den Bürgerinnen und Bürgern eingereichten Widersprüche vollständig umgesetzt sind.
Weitere Informationen:
Google Streetview: Datenschutzinformationen, Widerspruch per E-Mail
streetview-deutschland(at)google.com