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Sonntag, 5. Februar 2012Urlauber & Gäste
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Generationenpark
Eine Idee und ein Wettbewerb stehen am Anfang dieses Projektes. Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens im Jahre 2006 führte die Tageszeitung "Westfälische Nachrichten" einen Wettbewerb unter dem Motto "Ideen fördern" durch. Ein Siegerprojekt stammt aus Lengerich und ist vom Stadtmarketingverein "Offensive Lengerich" geplant, gestaltet und in die Tat umgesetzt worden.
Der "Generationenpark Gempt" zwischen dem Veranstaltungsort Gempt-Halle und dem angrenzenden Seniorenzentrum Gempt gelegen, soll auf dem ehemaligen Industrieareal generationenübergreifend Jung und Alt im wahrsten Sinne des Wortes in Bewegung versetzen. Neben Ruhezonen mit Sitzmöglichkeiten wurden multifunktionale Spielgeräte zu den Themen Geschicklichkeit und Bewegung für alle Altersgruppen, ein Bouleplatz, ein Aktionsfeld sowie an der Südseite der Treppe zum Gempt-Bistro ein Podest mit geplanter Überdachung eingerichtet. Mittelpunkt des Parks ist eine von Blumeninseln eingerahmte große Rasenfläche mit mobilen Sitzgelegenheiten für ein Sonnenbad. Verschiedene Veranstaltungen erfüllen den Park zusätzlich mit Leben.
Eine überschaubare Aussengastronomie zwischen Bistrotreppe und Bouleplatz sorgen für das leibliche Wohl.
Alva Skulpturenpark und Jones Garden
Der ALVA-Skulpturenpark ist ein kontinuierlich wachsendes Projekt des Stadtmarketingvereins Offensive Lengerich. In seiner konsequent modernen Gestaltung knüpft er bewusst an die Tradition hiesiger Gärten und Parks an, verbindet die LWL-Klinik mit der Helios Klinik und ist Teil des Landschafts- und Naturschutzgebietes „am Kleeberg“. Die Buchstabenkombination „Alva“ bezieht sich auf den lateinischen Satz„Ars longa, vita aeterna“ und bedeutet etwa „Die Kunst währt lang, das Leben ewig“. Direkt am Übergang vom schattigen Friedhof zur freien Landschaft stellt Jupp Ernst seine Skulptur „Vanitas vanitatis“ auf (nach mittelalterlichem Verständnis: die Vergeblichkeit allen irdischen Strebens). Seit 2006 kann man ihren beabsichtigten Veränderungs- und Verfallprozess erleben. Gehen Sie den Weg weiter, lädt links ein Labyrinth ein seinen Windungen mit ruhigen, konzentrierten Schritten zu folgen. Danach betreten Sie durch eines der drei Tore das „Lengericher Garden Project“. Es entstand im Rahmen der Skulptur-Biennale Münsterland 2001 unter der Leitung des namenhaften amerikanischen Künstlers Ronald Jones. In Anlehnung an die Idee eines Paradiesgartens gestaltete er es mit Patienten der LWL-Klinik und Lengericher Bürgern als lebendiges Gemeinschaftswerk. Die Treppenskulptur bietet dazu einen formalen Kontrast und eine grandiose Aussicht ins Münsterland. Biegen Sie danach am Ende des Weges links ab und folgen dem Pfad links in das Wäldchen. Entdecken Sie dort das 2007 errichtete „Kartenhaus“ von Heinrich von den Driesch. Gehen Sie weiter bis zur Helios Klinik, dort zuerst geradeaus, dann links in den Kirchpatt und rechts in die Friedhofstraße. Über die Kreuzung gelangen Sie wieder in die Fußgängerzone und zurück zum Rathausplatz.







