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Stadtentwicklung

Beteiligungsprozess

Für die Entstehung eines gesamtstädtischen Leitbildes und integrierten Stadtentwicklungskonzeptes wurde die gesamte Lengericher Bevölkerung zur aktiven Mithilfe aufgefordert.

Transparenz und Mitbestimmung

Die allgemeine Öffentlichkeit wurde zu drei Veranstaltungen eingeladen, lokale Expertinnen und Experten (Unternehmen, Vereine und Verbände) haben in zwei Expertenwerkstätten Ideen gesammelt, Jugendliche, Kinder, Seniorinnen, Senioren, Migrantinnen und Migranten haben an Stadtrundgängen teilgenommen bzw. ein Schulprojekt zum Thema durchgeführt und die städtische Politik ist für zwei Zukunftsschmieden zusammengekommen. Während dem gesamten Prozess hat bis Mitte März 2017 eine Onlinebeteiligung stattgefunden, bei der jede bzw. jeder seine Ideen und Anregungen zu dem Projekt mitteilen konnte.

Hier bekommen Sie einen detaillierten Überblick über alle angesprochenen Beteiligungen:

Auftaktveranstaltung am 12. September 2016 - ca. 250-300 Teilnehmende waren in der Gempt-Halle zugegen

Ziel dieser Veranstaltung war es, über den Leitbildprozess und das Stadtentwicklungskonzept zu informieren und Bürgerinnen und Bürger bereits zu Beginn des Prozesses aktiv einzubinden. Hierzu gab es eine sog. "Kreativphase", in der die Bürgerinnen und Bürger an neun Ständen Gelegenheit hatten, die Stärken und Schwächen sowie Handlungsbedarfe in den neun Themenfeldern (Bevölkerung, Demographie und Wohnen • Wirtschaft und Wissenschaft • Stadtgestaltung und Baukultur • Gesundheit und Soziales • Tourismus • Mobilität • Kultur und Bildung • Freiraum • Einzelhandel) des Leitbildprozesses und Stadtentwicklungskonzeptes zu benennen und diskutieren. Somit konnte das Vor-Ort-Wissen der Bürgerinnen und Bürger wichtige Anregungen für den Planungsprozess gegeben und bereits erste Projektideen generiert werden.

Werkstatt Innenstadt am 21. März 2017 - ca. 120-150 Teilnehmende waren in der Gempt-Halle zugegen

Die Werkstatt Innenstadt bildete die zweite große Bürgerveranstaltung. Sie fand am 21. März 2017 mit Beteiligung von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern in der Gempt-Halle statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden zum einen die Ergebnisse des Leitbildprozesses vorgestellt. Zum anderen wurde die Veranstaltung genutzt, um über Projekte und Maßnahmen für das ISEK zu diskutieren. Hierzu fand - ähnlich der "Kreativphase" in der Auftaktveranstaltung - eine aktive Beteiligungsphase statt, während der die Anwesenden in Kleingruppen zu Fragestellungen aus den neun Themenfeldern diskutieren konnten. Die Ergebnisse der Veranstaltung sind in den weiteren Bearbeitungsprozess eingeflossen.

Abschlussveranstaltung am 16. November 2017 - ca. 150 Teilnehmende waren in der Gempt-Halle zugegen

Die Abschlussveranstaltung markierte das Ende der Bearbeitungsphase für das gesamtstädtische Leitbild und integrierte Stadtentwicklungskonzept für die Innenstadt. Hierzu begrüßte Bürgermeister Wilhelm Möhrke die rd. 150 anwesenden Personen in der Gempt-Halle. Die Ergebnisse des 14-monatigen Arbeitsprozesses stellten die Vertreter der beauftragten Planungsbüros vor.

Zuerst bot Joachim Sterl vom Büro post welters + partner mbH einen Rückblick bzgl. dem allgemeinen Planungsverfahren und dem vollzogenen Erarbeitungsprozess. Anschließend stellte Herr Sterl zusammenfassend Präambel, Leitlinien, Maßnahmen und räumliches Entwicklungskonzept für die Gesamtstadt vor. Die Zielsetzung und Maßnahmen, die im Rahmen des ISEK Innenstadt definiert wurden, präsentierten Ute Marks vom Büro Stadt + Handel, Backmann und Föhrer Stadtplaner PartGmbH sowie Benedikt Reitz vom Büro post welters + partner mbH.

Für jede Maßnahme wurden Referenzbilder vergleichbarer Maßnahmen in anderen Kommunen gezeigt und die notwendigen Umsetzungsschritte.

Abschließend bot sich den Anwesenden die Möglichkeit Rückfragen zu den präsentierten Inhalten zu stellen. Zur Veranschaulichung der Ergebnisse des gesamten Planungsprozesses standen zudem Plakate im Eingangsbereich der Gempt-Halle bereit, die alle Ergebnisse sowie die durchgeführten Beteiligungsformate graphisch zusammenfassten.

Expertenworkshops mit lokalen Expertinnen und Experten

Sowohl im Rahmen des Leitbildprozesses als auch für die Erstellung des ISEK's Innenstadt wurde jeweils ein Experten-Workshop durchgeführt.

Expertenworkshop Leitbild am 28. November 2016

Ziel und Gegenstand war es, "lokale Expertinnen und Experten" zu ihren Visionen für Lengerich im Jahr 2030 zu befragen. Mit Hilfe ausgewählter Vertreterinnen und Vertreter lokaler Unternehmen, Vereine und Verbände, Schulen und kultureller Einrichtungen sowie überörtlicher Behörden und Institutionen konnten Impulse für das Leitbild sowie konkrete Maßnahmen und Projekte erarbeitet werden.

Expertenworkshop ISEK am 04. Mai 2017

Bei dem Expertendialog für das ISEK ging es insbesondere darum, die im Rahmen der zahlreichen Beteiligungsprozesse genannten und von den Planern vorbewerteten Maßnahmenvorschläge zu diskutieren und gemeinsam mit den eingeladenen Experten - vor allem Gewerbetreibende und Immobilieneigentümer vor Ort - weiterzuqualifizieren und zu priorisieren. Zudem sollte der Workshop dazu dienen, privates Engagement für die Innenstadtentwicklung zu mobilisieren und auf diese Weise Projekte anzustoßen, die im Wesentlichen in den Verantwortungsbereich der Privaten fallen.

Geführte interaktive Stadtrundgänge - Zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger (Kinder, Seniorinnen und Senioren sowie Migrantinnen und Migranten)

Mit der öffentlichen Auftaktveranstaltung und der Onlinebeteiligung gab es bereits umfassende Möglichkeiten zur Beteiligung der Bevölkerung. Um möglichst viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen für das Projekt zu gewinnen und auch jene Akteure anzusprechen, die sich an Stadtentwicklungsprozessen üblicherweise weniger beteiligen, wurden per Zufall aus dem Einwohnerregister ausgwählte Bürger durch den Bürgermeister gezielt zu geführten interaktiven Stadtrundgängen eingeladen. Für alle Zielgruppen wurden individuell zugeschnittene Stadtrundgänge mit aktiven Beteiligungselementen konzipiert und durchgeführt.

Die Stadtrundgänge stellen im Vergleich zu den klassischen Elementen der Bürgerbeteiligung (wie einer Informationsveranstaltung für die breite Öffentlichkeit) ein auf bestimmte Bevölkerungsgruppen und ihre Anforderungen abgestimmtes Instrument dar, bei dem die städtischen Akteure und die beauftragten Planungsbüros in den direkten Dialog mit den betreffenden Bevölkerungsgruppen über ihre Bedürfnisse traten. Die Ergebnisse der interaktiven Stadtrundgänge sind in die Analyse der einzelnen Themenfelder eingeflossen und bilden eine Grundlage für die Erarbeitung konkreter Maßnahmen und Projektideen.

Interaktiver Stadtrundgang mit Kindern

Der interaktive Stadtrundgang für Kinder bot ein speziell auf die Bedürfnisse von Kindern angepasstes Beteiligungsangebot, das sowohl die Wahrnehmungen der Kinder als auch ihre Visionen für die künftige Gestaltung der Stadt erfasste. Mit Sprühkreide markierten rd. 20 Kinder im Bereich der Fußgängerzone zwischen Bodelschwingh-Platz und Rathausplatz beliebte Räume mit Herzen und weniger beliebte Räume mit Blitzen. In einem zweiten Arbeitsschritt wurden die Kinder durch die beauftragten Planer auf eine Fantasiereise in ihre Traumstadt begleitet, die sie in Form von Zeichnungen dokumentierten.

Interaktiver Stadtrundgang mit aus dem Ausland zugezogenen Bürgerinnen und Bürgern

Der interaktive Rundgang mit zugezogenen Bürgerinnen und Bürgern Lengerichs war konzeptionell auf die Aspekte Information und Teilhabe ausgerichtet. Die Teilnehmer wurden auf dem Rundgang mit den Stationen Bodelschwingh-Platz, Altstadt / Stadtkirche, Rathausplatz, Bahnhofstraße, Marktplatz / Markt-Carré, Wapakonetaplatz und Gempt-Areal von einem Mitarbeiter des Stadtarchivs Lengerich begleitet, der Wissenswertes zur Geschichte der Stadt einbrachte. An den verschiedenen Stationen bewerteten die Teilnehmer auf einem Fragebogen die besuchten Räume unter anderem hinsichtlich der Stadtmöblierung, Begrünung, Aufenthaltsqualität und städtebauliche Attraktivität und diskutierten ihre Anregungen mit den anderen Teilnehmern. Stärken und Schwächen der Innenstadt wurden von den Teilnehmern mit Einwegkameras dokumentiert.

Interaktiver Stadtrundgang mit Seniorinnen und Senioren

Insgesamt 18 Seniorinnen und Senioren aus Lengerich nahmen an dem geführten Rundgang durch die Innenstadt teil. An den Stationen Bodelschwingh-Platz, Altstadt / Stadtkirche, Rathausplatz, Bahnhofstraße, Marktplatz / Markt-Carré, Wapakonetaplatz und Gempt-Areal wurden vor allem die Themen Barrierefreiheit, Sitzmöglichkeiten, Wegeführung und Gestaltung der öffentlichen Plätze gemeinsam diskutiert. Auch die Gruppe der Senioren beantwortete während des Rundgangs einen Fragebogen zur Lengericher Innenstadt und konnte mithilfe von Einwegkameras Stärken und Schwächen vor Ort festhalten.

Schulprojekt zweier Leistungskurse Geographie des Hannah-Arendt-Gymnasiums

In Zusammenarbeit mit zwei Leistungskursen Geographie des Hannah-Arendt-Gymnasiums sind im Rahmen eines eintägigen Workshops die Stärken und Schwächen der Innenstadt sowie mögliche Verbesserungsansätze aus der Sicht der Jugendlichen erarbeitet worden.

Die Schüler setzten sich im Rahmen ihres Unterrichts bereits mit Phänomenen der Stadtentwicklung und speziell mit Verfahren zu Stadtentwicklungskonzepten auseinander und konnten ihr erlerntes Wissen für ihren Heimatort Lengerich praktisch anwenden.

Bei einem gemeinsamen Rundgang durch den Innenstadtbereich erstellten die Schüler Fotos von Räumen, die sie in Bezug auf ihre Gestaltung und Nutzbarkeit gelungen finden, von Räumen, in denen sie gestalterisch Handlungsbedarf sehen und Orten, die für sie als Jugendliche von besonderer Bedeutung sind.

In einer Gruppenarbeitsphase diskutierten und verschriftlichten die Schüler auf Grundlage des Rundganges Stärken und Schwächen der Innenstadt. Anschließend wurden Handlungsräume in der Innenstadt identifiziert und Maßnahmen und Ideen für die einzelnen Handlungsräume generiert.

Die Onlinebeteiligung übernimmt vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung eine bedeutende Rolle zur Bereitstellung von Informationen und zur Einbindung der Öffentlichkeit in den Stadtentwicklungsprozess. Deshalb ist unter www.zukunft-lengerich.de eine eigene Projekthomepage eingerichtet worden, die über den Leitbildprozess und das integrierte Stadtentwicklungskonzept für die Innenstadt informiert und Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens für die Lengericher zugänglich macht und interessierte Bewohner einlädt, sich über verschiedene Möglichkeiten der Onlinebeteiligung in das Verfahren einzubringen.

Das Angebot zur Onlinebeteiligung umfasste verschiedene, aufeinander abgestimmte Beteiligungsformate, über die die Lengericher Bürgerinnen und Bürger ihre Meinungen und Anregungen in das Stadtentwicklungskonzept einbringen konnten. Die erste Phase zur Beteiligung über das interaktive Kartentool ist mit dem Tag der Auftaktveranstaltung gestartet. Bis Ende Oktober 2016 haben rd. 200 Lengericherinnen und Lengericher die Möglichkeit genutzt, sich zu informieren und Stärken und Schwächen sowie Anregungen für die Weiterentwicklung der Stadt in den neun Handlungsfeldern des Stadtentwicklungskonzeptes zu benenne und in einer interaktiven Karte zu verorten.

Ergänzt wurde die Onlinebeteiligung durch eine Onlinebefragung. Die Befragung diente vor allem dazu, Meinungen und Einstellungen zur Lengericher Innenstadt zu erfragen und das Einkaufsverhalten zu erforschen. Besonderen Raum nahm dabei die Frage nach einer Veränderung der Einkaufsgewohnheiten durch den Onlinehandel ein.

Zukunftsschmiede Politik

Im Rahmen des Erarbeitungsprozesses wurden zwei Zukunftswerkstätten durchgeführt, zu denen die Mitglieder des Rates der Stadt Lengerich eingeladen waren.

Zukunftsschmiede Leitbild am 15. November 2016

Der Workshop "Zukunftsschmiede Politik für das Leitbild" hatte zum Ziel, die aufbauend auf der Beteiligung der Öffentlichkeit formulierten Analyseerkenntnisse und Leitlinien für das gesamtstädtische Leitbild zur Diskussion zu stellen. Hierzu wurde ein "Fliegendes Klassenzimmer" veranstaltet, bei dem die Kommunalpolitiker über wesentliche Aspekte der zukünftigen Stadtentwicklung Lengerichs debattieren und die eigene Perspektive sowie neue Themen und Projektvorschläge einbringen konnten.

Zukunftsschmiede ISEK am 06. Juli 2017

Die Zukunftsschmiede für das ISEK wurde bewusst zum Ende des Erarbeitungsprozesses angesetzt. Hier ging es darum, vor Fertigstellung des Konzeptes und Beschluss durch den Rat, Entwicklungsziele und Maßnahmenvorschläge noch einmal abschließend zu diskutieren.