Solarenergienutzung
Die Solarenergienutzung lohnt sich wieder. Auf dieser Seite erhalten Sie umfassende Informationen.
Photovoltaikanlagen auf (fast allen) städtischen Dächern realisiert!
Photovoltaik-Anlagen sind gefragt wie nie! Nicht zuletzt durch die Energiekrise entdecken immer mehr Menschen die Vorteile einer eigenen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.
Auch die Stadt Lengerich nutzt die Vorteile der selbst erzeugten Energie jetzt im großen Stil!
Nach und nach werden alle geeigneten städtischen Dächer mit PV-Anlagen bestückt, um den Weg Richtung Klimaneutralität in der Stromerzeugung weiter zu gehen. Einen Großteil der PV-Anlagen hat die Stadt in Eigenregie errichtet, viele davon sind mit einem PV-Speicher ausgestattet.
Weitere Unterstützung erhält die Stadt von den Stadtwerken Lengerich. In einer Kooperationsvereinbarung zwischen Stadt und SWL ist der beschleunigte Ausbau städtischer PV-Anlagen durch die Stadtwerke geregelt, um „…die Energiewende intensiv und aktiv voranzutreiben…“ (Bürgermeister Wilhelm Möhrke, 24.10.2023). Die Stadt kann so den erzeugten Solarstrom direkt vor Ort nutzen. Die Photovoltaikanlagen werden von der SWL errichtet und fachlich betreut.
Im Jahr 2024 hat die Stadt Lengerich so eine große Ausbauinitiative mit neuen PV-Anlagen auf sechs städtischen Dächern durchgeführt. Insgesamt kamen 182 kWp neu installierte PV-Leistung hinzu.
Die größte Anlage befindet sich dabei auf vier Dächern der städtischen Kläranlage. Dort wurden Photovoltaikanlagen mit insgesamt 126 kWp und einem angeschlossenen 70 kWh-PV-Speicher installiert und die Kläranlage erzeugt nun neben Strom aus Klärgas auch Solarstrom im großen Stil.
Das Interesse am selbst erzeugten Strom ist dabei keine neue Entwicklung. Bereits 2011 wurden auf den Dächern der Sporthalle am Kirchpatt, der Grundschule Hohne und auf dem Hannah-Arendt-Gymnasium Photovoltaik-Anlagen errichtet. Zudem sind auf den Dächern der Grundschule Intrup und dem Hannah-Arendt-Gymnasium seit Juni 2020 zwei 30 kW-Solaranlagen in Betrieb.
Insgesamt sind mittlerweile an 11 städtischen Einrichtungen auf 19 Dachflächen Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von genau 600 kWp installiert – damit können jährlich ca. 540.000 kWh erneuerbarer Strom erzeugt werden! Damit wird der jährliche Strombedarf aller Schulen und Turnhallen in Lengerich klimaneutral gedeckt und gleichzeitig werden 315 t CO² vermieden.
Am Hannah-Arendt-Gymnasium gibt es zudem noch eine Besonderheit. Dort hängt im Selbstlernzentrum ein Display, dass die aktuelle Solarenergieerzeugung sowie die jüngsten zurückliegenden Erträge und den Photovoltaik-Energieinhalt im angeschlossenen PV-Speicher darstellt. Diesen Wunsch hatte die Schulleitung an die Stadtverwaltung herangetragen, damit die Solarproduktion auch für die Schülerinnen und Schüler sichtbar wird.
Mit diesem „Ausbaufahrplan“ für Solarstromproduktion auf den städtischen Liegenschaften leistet die Stadt einen Beitrag zur Energiewende. CO2-freie Stromquellen sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur angestrebten Klimaneutralität.



Was sind Photovoltaikanlagen?
Häufig gestellte Fragen
Ist mein Dach geeignet?
Welche Anlagengröße ist sinnvoll?
Welche Module gibt es?
Wie viel Strom bietet mir meine Photovoltaikanlage für den Eigenverbrauch?
Welche Speichermöglichkeiten gibt es?
Wie groß sollte ein Batteriespeicher sein?
Gibt es Förderungen?
Wie wirtschaftlich ist meine Photovoltaikanlage?
Was sind Balkonkraftwerke und wann lohnen sich diese?
Benötige ich eine Baugenehmigung?
Besteht eine erhöhte Brandgefahr?
Muss ich meine Photovoltaikanlage versteuern?
Muss ich meine Photovoltaikanlage versichern?
Was muss im Marktstammdatenregister registriert werden?
Jede Stromerzeugungsanlage, die direkt oder indirekt an ein Stromnetz angeschlossen ist oder angeschlossen werden soll, muss grundsätzlich registriert werden – dazu zählen auch Stromspeicher und Photovoltaikanlagen (PV), einschließlich steckerfertiger Anlagen („Balkonkraftwerke“).
Seit dem 16. Mai 2024 (Inkrafttreten des Solarpakets) entfällt jedoch die Pflicht zur Meldung beim Netzbetreiber für steckerfertige Solaranlagen, wenn die üblichen Leistungsgrenzen (Bruttoleistung bis 2.000 W, Wechselrichterleistung bis 800 W) eingehalten werden und auf eine Einspeisevergütung verzichtet wird.
Bei klassischen PV-Anlagen auf dem Dach übernimmt in der Regel der Installationsbetrieb die notwendige Anmeldung.
Weitere Informationen unter:
Ihr Ansprechpartner beim Kreis Steinfurt
Jens Leopold
Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Kreis Steinfurt
02551/69-2122
solarberatung@kreis-steinfurt.de









