Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)

Google Translate

Mit Google Translate kann diese Webseite in andere Sprachen übersetzt werden. Wenn Sie eine Sprache auswählen, rufen Sie Inhalte auf Google-Servern ab. Der Webseitenbetreiber hat keinen Einfluss auf die Verarbeitung Ihrer Daten durch Google. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Daten an Google übermittelt werden, schließen Sie dieses Fenster mit einem Klick auf "X".

Um die Sprachwahl nutzen zu können, müssen Sie zunächst das Laden von externen Komponenten erlauben.

Privatsphäre-Einstellung

Wir verwenden auf dieser Website Cookies, die für den Betrieb der Website notwendig sind und deshalb auch nicht abgewählt werden können. Wenn Sie wissen möchten, welche Cookies das sind, finden Sie diese einzeln im Datenschutz aufgelistet. Unsere Webseite nutzt weiterhin externe Komponenten (Youtube-Videos, Open STreet Map), die ebenfalls Cookies setzen. Durch das Laden externer Komponenten können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Klimaschutz

Solarenergienutzung

Die Solarenergienutzung lohnt sich wieder. Auf dieser Seite erhalten Sie umfassende Informationen.

Photovoltaikanlagen auf (fast allen) städtischen Dächern realisiert!

Photovoltaik-Anlagen sind gefragt wie nie! Nicht zuletzt durch die Energiekrise entdecken immer mehr Menschen die Vorteile einer eigenen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.

Auch die Stadt Lengerich nutzt die Vorteile der selbst erzeugten Energie jetzt im großen Stil!

Nach und nach werden alle geeigneten städtischen Dächer mit PV-Anlagen bestückt, um den Weg Richtung Klimaneutralität in der Stromerzeugung weiter zu gehen. Einen Großteil der PV-Anlagen hat die Stadt in Eigenregie errichtet, viele davon sind mit einem PV-Speicher ausgestattet.

Weitere Unterstützung erhält die Stadt von den Stadtwerken Lengerich. In einer Kooperationsvereinbarung zwischen Stadt und SWL ist der beschleunigte Ausbau städtischer PV-Anlagen durch die Stadtwerke geregelt, um „…die Energiewende intensiv und aktiv voranzutreiben…“ (Bürgermeister Wilhelm Möhrke, 24.10.2023). Die Stadt kann so den erzeugten Solarstrom direkt vor Ort nutzen. Die Photovoltaikanlagen werden von der SWL errichtet und fachlich betreut.

Im Jahr 2024 hat die Stadt Lengerich so eine große Ausbauinitiative mit neuen PV-Anlagen auf sechs städtischen Dächern durchgeführt. Insgesamt kamen 182 kWp neu installierte PV-Leistung hinzu.

Die größte Anlage befindet sich dabei auf vier Dächern der städtischen Kläranlage. Dort wurden Photovoltaikanlagen mit insgesamt 126 kWp und einem angeschlossenen 70 kWh-PV-Speicher installiert und die Kläranlage erzeugt nun neben Strom aus Klärgas auch Solarstrom im großen Stil.

Das Interesse am selbst erzeugten Strom ist dabei keine neue Entwicklung. Bereits 2011 wurden auf den Dächern der Sporthalle am Kirchpatt, der Grundschule Hohne und auf dem Hannah-Arendt-Gymnasium Photovoltaik-Anlagen errichtet. Zudem sind auf den Dächern der Grundschule Intrup und dem Hannah-Arendt-Gymnasium seit Juni 2020 zwei 30 kW-Solaranlagen in Betrieb.

Insgesamt sind mittlerweile an 11 städtischen Einrichtungen auf 19 Dachflächen Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von genau 600 kWp installiert – damit können jährlich ca. 540.000 kWh erneuerbarer Strom erzeugt werden! Damit wird der jährliche Strombedarf aller Schulen und Turnhallen in Lengerich klimaneutral gedeckt und gleichzeitig werden 315 t CO² vermieden.

Am Hannah-Arendt-Gymnasium gibt es zudem noch eine Besonderheit. Dort hängt im Selbstlernzentrum ein Display, dass die aktuelle Solarenergieerzeugung sowie die jüngsten zurückliegenden Erträge und den Photovoltaik-Energieinhalt im angeschlossenen PV-Speicher darstellt. Diesen Wunsch hatte die Schulleitung an die Stadtverwaltung herangetragen, damit die Solarproduktion auch für die Schülerinnen und Schüler sichtbar wird.

Mit diesem „Ausbaufahrplan“ für Solarstromproduktion auf den städtischen Liegenschaften leistet die Stadt einen Beitrag zur Energiewende. CO2-freie Stromquellen sind ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur angestrebten Klimaneutralität.

Kläranlage Lengerich
Kläranlage Lengerich
Stadtverwaltung Lengerich, Tecklenburger Str. 2
Stadtverwaltung Lengerich, Tecklenburger Str. 2
Display PV-Anlage HAG
Display PV-Anlage HAG

Was sind Photovoltaikanlagen?

Unter Photovoltaik bzw. Fotovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Lichtenergie, meist aus Sonnenlicht, in elektrische Energie mittels Solarzellen. Seit 1958 wird sie in der Raumfahrt genutzt. Inzwischen wird sie überwiegend auf der Erde zur Stromerzeugung eingesetzt und findet unter anderem Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, in Taschenrechnern, an Schallschutzwänden und auf Freiflächen.

Die erzeugte Elektrizität kann direkt genutzt, in Akkumulatoren gespeichert oder in Stromnetze eingespeist werden. Vor der Einspeisung in Wechselspannungs-Stromnetze wird die erzeugte Gleichspannung von einem Wechselrichter umgewandelt. Das System aus Solarmodulen und den anderen Bauteilen (Wechselrichter, Stromleitung) wird als Photovoltaikanlage oder Solargenerator bezeichnet.

Häufig gestellte Fragen

Was sind Solaranlagen?

Unter Photovoltaik bzw. Fotovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Lichtenergie, meist aus Sonnenlicht, in elektrische Energie mittels Solarzellen. Seit 1958 wird sie in der Raumfahrt genutzt. Inzwischen wird sie überwiegend auf der Erde zur Stromerzeugung eingesetzt und findet unter anderem Anwendung auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, in Taschenrechnern, an Schallschutzwänden und auf Freiflächen.

Die erzeugte Elektrizität kann direkt genutzt, in Akkumulatoren gespeichert oder in Stromnetze eingespeist werden. Vor der Einspeisung in Wechselspannungs-Stromnetze wird die erzeugte Gleichspannung von einem Wechselrichter umgewandelt. Das System aus Solarmodulen und den anderen Bauteilen (Wechselrichter, Stromleitung) wird als Photovoltaikanlage oder Solargenerator bezeichnet.Eine thermische Solaranlage ist eine technische Anlage zur Umwandlung von Sonnenenergie in eine andere Energieform. Thermische Solaranlagen - wie flache Sonnenkollektoren und Vakuumröhrenkollektoren - können für die Erwärmung von Trinkwasser (Dusch- und Badewasser) sowie zur Wärmegewinnung für Raumheizung eingesetzt werden. In Mitteleuropa können mit thermischen Solaranlagen - je nach Region - üblicherweise 50 bis 60 Prozent des Energiebedarfs zur Erwärmung von Trinkwasser gedeckt werden. Es sind auch höhere Deckungsbeiträge bzw. der Einsatz in der Gebäudeheizungstechnik möglich.

Ein weiterer Einsatzbereich ist die Bereitstellung von Kälte (Solare Klimatisierung). Kältemaschinen, welche mit Wärme aus Kollektoren angetrieben werden, nutzen die Sonnenenergie besonders effizient, denn der höchste Kühlbedarf fällt mit der stärksten Sonneneinstrahlung zusammen.

Häufig gestellte Fragen

Alle Photovoltaikanlagen müssen ab sofort im neuen Marktstammdatenregister gemeldet werden

Wer eine PV-Anlage neu baut muss sich ab sofort als Betreiberin bzw. Betreiber einer Erneuerbare-Energien-Anlage online im Marktstammdatenregister registrieren. In dieses neue Register müssen alle Betreiberinnen und Betreiber die sogenannten Stammdaten ihrer Erneuerbare-Energien-Anlage eintragen – egal, ob es sich dabei um eine große Freiflächenanlage oder um eine kleine Balkon-Anlage handelt, die nur dem Eigenbedarf dient. Bei Stammdaten handelt es sich um Daten, die sich nicht oder nur selten ändern, z. B. die installierte Leistung, der Standort der Anlage oder auch Kontaktdaten des Betreibers. Nicht einzutragen sind Bewegungsdaten, die sich häufig ändern, wie z. B. die Zählerstände oder Erzeugungsmengen.

Für die Registrierung besteht eine Frist von einem Monat ab Inbetriebnahme der Anlage. Die Pflicht zur Registrierung in das Marktstammdatenregister betrifft nicht nur Neuanlagen, sondern auch Anlagen, die bereits in Betrieb sind (sog. Bestandsanlagen). Betreibende von Bestandsanlagen, die ihre Anlage vor dem 1. Juli 2017 in Betrieb genommen haben, haben allerdings länger Zeit, ihre Anlage zu registrieren. Die Marktstammdaten-Registerverordnung sieht vor, dass sie sich bis zum 31. Januar 2021 registrieren müssen.

Unterbleibt eine Eintragung der Stammdaten in das Marktstammdatenregister, bringt dies weitreichende Konsequenzen für die Betreibenden mit sich, denn es entfällt nicht nur der Anspruch des Betreibers / der Betreiberin auf Auszahlung einer EEG-Vergütung, sondern es droht auch ein Bußgeld von bis zu 50.000 €. Die Frist für die rechtzeitige Registrierung sollten die Betreiber von Erneuerbare-Energien-Anlagen also nicht aus den Augen verlieren. Durch das neue Marktstammdatenregister erhofft sich der Gesetzgeber eine lückenlose Erfassung aller Erneuerbare-Energien-Anlagen und die Abbildung des gesamten Strommarktes.

Diese Themen könnten Sie auch interessieren