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    Klimaschutzmanagement

    Lengerich hat seit 1. April 2018 eine Klimaschutzmanagerin. Ihre Aufgabe ist es, die im Klimaschutzkonzept festgeschriebenen Maßnahmen zu initiieren und zu begleiten sowie gemeinsam mit kommunalen und regionalen Akteuren umzusetzen.

    Kommunale Klimaschutzmanager unterstützen die Umsetzung der Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes, erarbeiten Handlungsempfehlungen und bilden eine Schnittstelle zwischen Kommune, Verwaltung, Bürger*innen und ansässigen Unternehmen.

    Die Stelle für das Klimaschutzmangement wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zu 65% gefördert (Laufzeit der Förderung April 2018 bis März 2021, Förderkennzeichen 03K07060).
    Seit April 2021 läuft die Anschlussförderung für die Stelle des Klimaschutzmanagements bis einschließlich März 2023 (Förderkennzeichen 03K07060-1, Förderqoute 50%).

Förderprojekte in der Stadt Lengerich

  • LED-Beleuchtung in den Lengericher Sporthallen und zwei E-Fahrzeuge für die Stadtverwaltung

    LED-Beleuchtung in den Lengericher Sporthallen und zwei E-Fahrzeuge für die Stadtverwaltung

    Zwei Projekte zu mehr Energieeffizienz und Klimaschutz umgesetzt

    Die Stadt Lengerich hat gleich zwei größere Projekte zu mehr Energieeffizienz und Klimaschutz in der Verwaltung umsetzen können. Mit Unterstützung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie des Förderprojektes des Landes NRW „KommunalerKlimaschutz.NRW“ wurde in E-Mobilität und LED-Beleuchtung der Sporthallen investiert.

    Für rund 70.000 Euro wurden die Dienstfahrzeuge durch zwei E-Fahrzeuge ersetzt und eine entsprechende Ladeinfrastruktur installiert. Durch den Austausch der beiden mit fossiler Energie angetriebenen Fahrzeuge, können so jährlich 1400 l Benzin eingespart und durch 100 % regenerativ erzeugten Strom ersetzt werden.

    Ergänzend wurden als Ladepunkte zwei Wallboxen in den städtischen Garagen installiert. Geladen werden die beiden neuen E-Kompaktwagen mit dem Ökostrom der Stadtwerke Lengerich. Die Mitarbeiter*innen der Stadt sind somit bereits seit einigen Monaten emissionsfrei mit regenerativ erzeugter Energie unterwegs.

    Die fünf Sporthallen der Stadt wurden vollständig mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Ein Austausch der herkömmlichen Leuchtstoffröhren durch LED-Leuchten erbringt für die betreffenden Sporthallen eine Energieersparnis von 20 % und damit jährlich eine Minderung von über 30 t des Treibhausgases CO2. Von der Maßnahme erfasst wurden für rund 130.000 Euro die Dreifachsporthalle, die Sporthalle Kirchpatt, die Gutenberg-Sporthalle, die Sporthalle des Hannah-Arendt-Gymnasiums und die Sporthalle der Grundschule Hohne.

    Diese Vorhaben werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Landes Nordrhein Westfalen gefördert.

    Gemeinsam mit den Kommunen des Kreises Steinfurt beteiligt sich die Stadt an dem Kooperationsprojekt „Mehr Wirkung durch Kooperation - Investitionsoffensive für mehr Klimaschutz in kommunalen Liegenschaften und Fuhrparks im Kreis Steinfurt“. Diese Umsetzungsstrategie ist ein weiterer Projektbaustein der beteiligten Kommunen auf dem Weg zum Ziel des Masterplans 100 % Klimaschutz des Kreises Steinfurt bis zum Jahr 2050 die Treibhausgase um 95 % zu mindern.