Aktueller Stand

Mit dem Ratsbeschluss und mit großen Abschlussveranstaltung im November 2017 ist der Prozess für den Aufbau eines gesamtstädtischen Leitbildes und eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Innenstadt beendet worden.

Nun geht es an die Umsetzung der vielen in den Konzepten dokumentierten Ideen und Anregungen. Wir wollen die Bürgerschaft an dieser Stelle über die aktuellen Entwicklungen und Fortschritte informieren.

  • Freiraumgestaltung Lengerich

    Freiraumgestaltung Lengerich

    Bodelschwinghplatz - Altstadt | Bahnhofstraße - Wapakonetaplatz

    Ausgangslage
    1973 wurde die heutige Fußgängerzone geplant. Eine für die Zeit moderne Fußgängerzone war das Ergebnis. Nach 45 Jahren ist die Fußgängerzone in die Jahre gekommen. Die Bodenbeläge sind abgängig und an vielen Stellen geflickt, die Möbilierung lädt nicht mehr zum Verweilen ein.

    Daher war es nicht verwunderlich, dass im Rahmen der Bürgerbeteiligung zum Stadtentwicklungskonzept in 2017 von vielen Bürgerinnen und Bürgern die Sanierung der Fußgängerzone als wichtige städtebauliche Maßnahme formuliert worden ist.

    Freiraumplanerischer Wettbewerb
    Als Werkzeug für diese Maßnahme wurde ein "Freiraumplanerischer Wettbewerb" auf Basis der Richtlinien für Planungswettbewerbe und der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen gewählt.

    Der Wettbewerb wurde als einstufiger, nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Auswahlverfahren ausgelobt. Für die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe wurden insgesamt 15 Planungsteams ausgewählt.

    Die Verfahrensbetreuung erfolgt durch das Stadtplanungsbüro Post + Welters aus Dortmund.

    Gegenstand des Wettbewerbes ist die Neugestaltung der Fußgängerzone vom Bodelschwinghplatz bis zum Wapakonetaplatz. Ausgenommen sind der Rathausplatz und der Kirchplatz, da beide bereits vor wenigen Jahren im Rahmen eines Förderprogrammes umgestaltet worden sind.

    Verfahrensablauf
    Der Wettbewerb wurde EU-weit öffentlich ausgelobt. Planungsbüros konnten sich für eine Teilnahme an dem Wettbewerb bewerben. Insgesamt wurden schließlich 15 Büros aufgefordert, ihre Entwürfe bis zum 11. Dezember 2018 einzureichen. 7 Büros haben ihre Ideen zur Lengericher Fußgängerzone fristgerecht eingereicht. Um eine Neutralität bei der Bewertung zu erzielen, werden die Entwürfe von dem begleitenden Stadtplanungsbüro anonymisiert.

    Preisgericht
    Nun wird ein Preisgericht am 29. Januar 2019 die besten Entwürfe prämieren. Das Preisgericht setzt sich aus externen Architekten und Stadtplanern aus Münster, Essen, Osnabrück und Hamburg sowie aus Ratsmitgliedern der Stadt Lengerich, dem Bürgermeister Wilhelm Möhrke und dem städtischen Beigeordneten Frank Lammert zusammen.

    Weiteres Verfahren
    Nach der Prämierung des Siegerentwurfs sind die Bürger und Anlieger gefragt, ihre Ideen zu dem dann beauftragten Entwurf einzubringen.
    Im Rahmen einer Bürgerversammlung sollen die zwei Teilbereiche "Wapakonetaplatz mit Bahnhofstraße" und "Altstadt mit Bodelschwinghplatz" betrachtet werden (Frühjahr 2019).

    Die Maßnahme wird dann voraussichtlich in den Jahren von 2019 bis 2022 umgesetzt. Dies soll in Abschnitten von Ost nach West, also vom Wapakonetaplatz in Richtung Bodelschwinghplatz erfolgen.

    Ansprechpartner
    Wenn Sie Fragen haben, dürfen Sie sich gerne an die folgenden Ansprechpartner in der Stadtverwaltung Lengerich wenden:

    • Herr Jürgen Kohne - Wirtschaftsförderung
      Telefon: 05481-33420
      E-Mail: j.kohne@lengerich.de

      oder
       
    • Herr Holger Lange
      Telefon: 05481-33514
      E-Mail: h.lange@lengerich.de


    Weitere Informationen können Sie auch dem aktuellen Flyer "Freiraumgestaltung Innenstadt" entnehmen.

  • Wettbewerb „Freiraumgestaltung Innenstadt Lengerich“ im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes

    Wettbewerb „Freiraumgestaltung Innenstadt Lengerich“ im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes

    Um eine qualitätsvolle Gestaltung für den Bereich der Innenstadt Lengerichs sicherzustellen soll im Rahmen des ISEK ein freiraumplanerischer Wettbewerb mit diesem Ziel ausgelobt werden.

    Mit Hilfe dieses Wettbewerbes werden durch externe Planungsbüros unterschiedliche Ansätze und Ideen zur Umgestaltung der Fußgängerzone gesammelt. Aus den eingereichten Arbeiten soll der qualitätsvollste Entwurf durch ein Preisgericht aus Sach- und Fachpreisrichtern ausgewählt wird.

    In diesem Fall bezieht sich der Wettbewerb auf den Freiraum „Lengericher Fußgängerzone“. Die Maßnahme wird differenziert in einen sogenannten Realisierungsteil (hier Fußgängerzone) und einen Ideenteil (angrenzende Flächen).

    Zum Realisierungsteil gehört der Bereich „Altstadt“ mit dem Bodelschwinghplatz einerseits, aber auch die „Bahnhofstraße“ mit dem Wapakonetaplatz andererseits. Der Ideenteil soll die Übergänge im Bereich der Bergstraße und der Seilergasse zwischen der zukünftigen Rahmenplanung Marktplatz / Bodelschwingh-Realschule und der Raiffeisenstraße erfassen.

    Es soll ein einphasiger, nicht offener freiraumplanerischer Wettbewerb für 12-15 Planungsbüros mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ausgelobt werden.

    Nach der öffentlichen Bekanntmachung sollen aus den eingehenden Bewerbungen nach festgelegten Mindestkriterien die teilnehmenden Planungsbüros festgelegt werden. Diese Planungsbüros erarbeiten dann auf der Grundlage der Auslobung die Wettbewerbsbeiträge.

    Ein Preisgericht wird zum Abschluss des Verfahrens die qualitätsvollsten Entwürfe aus den anonymisierten Wettbewerbsbeiträgen prämieren. Sämtliche Entwürfe werden im Anschluss öffentlich ausgestellt.

  • Beschlussvorlagen

    Beschlussvorlagen

    Um den Bezug des städtischen Handelns zum ISEK deutlich zu machen, wurde ein neues Feld „Bezug zum gesamtstädtischen Leitbild/ISEK“ in die Beschlussvorlagen eingefügt.
    Auf diese Weise kann man direkt erkennen, ob und wie sich ein Beschluss auf das Stadtentwicklungskonzept auswirkt. Hierbei kann es sich um Leitlinien oder auch konkrete Maßnahmen des Konzeptes handeln.

    Die Benennung des Bezuges verdeutlicht auch die Umsetzung des unter großer Bürgerbeteiligung entwickelten Stadtentwicklungskonzeptes.

  • Förderantrag nach Rücknahme neu gestellt

    Förderantrag nach Rücknahme neu gestellt

    Nachdem der in 2017gestellte Antrag auf Städtebauförderung in Abstimmung mit der Bezirksregierung zurückgestellt werden musste, erfolgte im Oktober 2018 eine erneute Antragstellung. Der Antrag umfasst neben den Basismaßnahmen auch bereits bauliche Maßnahmen wie z.B. den Umbau der Fußgängerzone. Die Stadt Lengerich ist zuversichtlich, dass Lengerich im Frühjahr 2019 eine Bewilligung erhält, damit erste Maßnhamen auf den Weg gebracht werden können.

  • Lenkungsgruppe eingerichtet

    Lenkungsgruppe eingerichtet

    Wie bei dem eigentlichen Konzepterstellungsprozess wurde auch für die Umsetzung eine Lenkungsgruppe eingerichtet, die sich aus Vertretern der im Stadtrat vertretenen Fraktionen und Vertretern der Stadtverwaltung zusammensetzt. Diese Lenkungsguppe hat u.a. die Aufgaben: strategische Prozesssteuerung, Umsetzbarkeit von Maßnahmen, Aquirierung von Förderprogrammen und Monitoring.