Aktueller Stand

Mit dem Ratsbeschluss und mit großen Abschlussveranstaltung im November 2017 ist der Prozess für den Aufbau eines gesamtstädtischen Leitbildes und eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Innenstadt beendet worden.

Nun geht es an die Umsetzung der vielen in den Konzepten dokumentierten Ideen und Anregungen. Wir wollen die Bürgerschaft an dieser Stelle über die aktuellen Entwicklungen und Fortschritte informieren.

  • Wettbewerb „Freiraumgestaltung Innenstadt Lengerich“ im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes

    Wettbewerb „Freiraumgestaltung Innenstadt Lengerich“ im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes

    Um eine qualitätsvolle Gestaltung für den Bereich der Innenstadt Lengerichs sicherzustellen soll im Rahmen des ISEK ein freiraumplanerischer Wettbewerb mit diesem Ziel ausgelobt werden.

    Mit Hilfe dieses Wettbewerbes werden durch externe Planungsbüros unterschiedliche Ansätze und Ideen zur Umgestaltung der Fußgängerzone gesammelt. Aus den eingereichten Arbeiten soll der qualitätsvollste Entwurf durch ein Preisgericht aus Sach- und Fachpreisrichtern ausgewählt wird.

    In diesem Fall bezieht sich der Wettbewerb auf den Freiraum „Lengericher Fußgängerzone“. Die Maßnahme wird differenziert in einen sogenannten Realisierungsteil (hier Fußgängerzone) und einen Ideenteil (angrenzende Flächen).

    Zum Realisierungsteil gehört der Bereich „Altstadt“ mit dem Bodelschwinghplatz einerseits, aber auch die „Bahnhofstraße“ mit dem Wapakonetaplatz andererseits. Der Ideenteil soll die Übergänge im Bereich der Bergstraße und der Seilergasse zwischen der zukünftigen Rahmenplanung Marktplatz / Bodelschwingh-Realschule und der Raiffeisenstraße erfassen.

    Es soll ein einphasiger, nicht offener freiraumplanerischer Wettbewerb für 12-15 Planungsbüros mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ausgelobt werden.

    Nach der öffentlichen Bekanntmachung sollen aus den eingehenden Bewerbungen nach festgelegten Mindestkriterien die teilnehmenden Planungsbüros festgelegt werden. Diese Planungsbüros erarbeiten dann auf der Grundlage der Auslobung die Wettbewerbsbeiträge.

    Ein Preisgericht wird zum Abschluss des Verfahrens die qualitätsvollsten Entwürfe aus den anonymisierten Wettbewerbsbeiträgen prämieren. Sämtliche Entwürfe werden im Anschluss öffentlich ausgestellt.

  • Beschlussvorlagen

    Beschlussvorlagen

    Um den Bezug des städtischen Handelns zum ISEK deutlich zu machen, wurde ein neues Feld „Bezug zum gesamtstädtischen Leitbild/ISEK“ in die Beschlussvorlagen eingefügt.
    Auf diese Weise kann man direkt erkennen, ob und wie sich ein Beschluss auf das Stadtentwicklungskonzept auswirkt. Hierbei kann es sich um Leitlinien oder auch konkrete Maßnahmen des Konzeptes handeln.

    Die Benennung des Bezuges verdeutlicht auch die Umsetzung des unter großer Bürgerbeteiligung entwickelten Stadtentwicklungskonzeptes.

  • Erster Förderantrag auf dem Weg

    Erster Förderantrag auf dem Weg

    Fristgerecht konnte Ende November 2017 der erste Antrag auf Städtebauförderung bei der Bezirksregierung Münster eingereicht werden. Der Antrag beinhaltet zunächst  Basismaßnahmen wie Citymanagement, Freiraumplanung Fußgängerzone, Fassadenprogramm, Verfügungsfonds. Für die Folgejahre sind der Umbau der Bahnhofstraße, Altstadt und Bodelschwingh-Platz vorgesehen. Aufgrund der Koalitionsverhandlungen ist aber mit einer Entscheidung über den Förderantrag erst spät in der 2. Jahreshälfte zu rechnen.

  • Lenkungsgruppe eingerichtet

    Lenkungsgruppe eingerichtet

    Wie bei dem eigentlichen Konzepterstellungsprozess wurde auch für die Umsetzung eine Lenkungsgruppe eingerichtet, die sich aus Vertretern der im Stadtrat vertretenen Fraktionen und Vertretern der Stadtverwaltung zusammensetzt. Diese Lenkungsguppe hat u.a. die Aufgaben: strategische Prozesssteuerung, Umsetzbarkeit von Maßnahmen, Aquirierung von Förderprogrammen und Monitoring.