Zwischenbericht zur Kontrolle des Biomülls

Die Biotonnenkontrolle in Lengerich ist angelaufen. Seit dem 17. Juni werden in Lengerich die Biotonnen schrittweise auf Störstoffe untersucht. Eine bessere Qualität des Biomülls ist das Ziel. Schließlich soll er in der Kompostieranlage in Saerbeck zu hochwertigem Kompost verarbeitet werden.

Bei der ersten Kontrolle durch die Mitarbeiter*innen der Entsorgungsgesellschaft Steinfurt (egst) in zwei Abfuhrgebieten wurden am Montag insgesamt 57 rote und 103 gelbe Aufkleber verteilt. Die gelben Aufkleber bedeuten eine Verwarnung, bei einer Wiederholung bleibt die Tonne bei einer der nächsten Kontrollen mit einem roten Aufkleber stehen. Der Wiederholungstäter muss seine Biotonne nachsortieren, damit sie dann bei der nächsten regulären Abfuhr geleert werden kann.

Ist der Inhalt aber schon bei der ersten Kontrolle komplett falsch gewesen, wurde die rote Karte sofort gezeigt und die Tonne blieb stehen. Auch hier gilt, richtig aussortieren und eine Abfuhr der Biotonne erfolgt dann erst zum nächsten regulären Abfuhrtermin.

Auf den Fotos sieht man einige Tonneninhalte mit roter Karte. Aus diesen Befüllungen kann beim besten Willen kein ordentlicher Kompost produziert werden, insbesondere Plastiktüten gehören nun einmal nicht in die Biotonne und manchmal muss man sich fragen, ob es wirklich nur Unwissenheit ist?

Was darf in die Biotonne?

  • Nur kompostierbare Abfälle aus Küche und Garten
  • Die Bioabfälle dürfen in Papiertüten,
  • in kompostierbaren Tüten mit Keimlingssymbol (auch erhältlich in der Stadtverwaltung/ Fachdienst Bauen, Planen und Umwelt)
  • oder in Zeitungspapier gewickelt in der Tonne entsorgt werden.


Was darf nicht in die Biotonne?

  • In Plastiktüten verpackte Bioabfälle
  • Gläser, Flaschen
  • Dosen
  • Verpackungen
  • Hygieneartikel (z.B. Wattestäbchen)
  • Windeln
  • Textilien, Schuhe, Taschen
  • Asche, Grillkohlereste
  • Tierische Fäkalien (Hunde und Taubenkot), Katzen und Kleintierstreu….
Zurück